Costa de Almería: Wo geht’s denn hier zum Urlaub?

Die Küste am Golf von Almería bildet den östlichsten Abschnitt der andalusischen Mittelmeerküste. Die Region zählt zu den heißesten Regionen in Spanien mit sehr geringen Niederschlägen und wüstenähnlichen Landschaften.

Benannt nach der Provinzhauptstadt Almería erstreckt sich die Küste über 217 Kilometer von Adra im Westen bis hinauf nach Pulpí im Nordosten. Im Hinterland der Costa de Almería liegen die endlosen mit Plastik bedeckten Gewächshäuser, unter denen ein großer Teil des Gemüses wächst, das auf nordeuropäischen Märkten verkauft wird. Die Arbeitsbedingungen sind schlecht, ohne die Ausbeutung nordafrikanischer Migranten wären die Preise nicht zu halten.

Blick von der Alcazaba auf Almeria und den Hafen
Blick von der Alcazaba auf Almeria und den Hafen

Die touristisch interessanten Ziele an der Costa de Almería sind relativ übersichtlich, aber auch teilweise spektakulär und einzigartig.

Ziele an der Costa de Almería

=> Zu den schönsten Urlaubszielen zählt zweifellos der Naturpark Cabo de Gata mit einzigartigen Sandstränden umgeben von Steilküsten und vulkanischen Gebirgslandschaften. Hier ist es ausnahmsweise gelungen, dem Massentourismus Schranken zu setzen, auch wenn der Druck anhaltend groß ist.

Playa de Monsul: Paradiesische Ruhe im Frühling am Cabo de Gata
Playa de Monsul: Paradiesische Ruhe im Frühling am Cabo de Gata

=> Das westlich von Almería gelegene Roquetas de Mar ist das größte Ferienzentrum der Küste mit einem guten touristischen Angebot und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten. Die Strände sind in Ordnung und gepflegt. Die meisten verbringen hier ihren Urlaub als Pauschaltouristen.

=> Weit im Nordosten liegt das weiße Dorf Mojácar schon nahe der Grenze zur Region Murcia. Das Bergdorf war lange Zeit dem Verfall preisgegeben, präsentiert sich aber heute als herausgeputztes Ausflugsziel und Urlaubsort mit einer separaten Feriensiedlung am Strand.

Das alte Stadttor in Mojácar mit einer arabischen Inschrift
Das alte Stadttor in Mojácar mit einer arabischen Inschrift

=> Die Provinzhauptstadt Almería hat Charme und besitzt mit der maurischen Alcazaba und einer sehenswerten Kathedrale Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch lohnen. Bekannt ist Almería für die ausgezeichneten Tapas, die hier in der Regel kostenlos zum Bier oder Wein serviert werden.

Ausflugsziele im Hinterland

Die Halbwüsten der Provinz Almería dienten oft als Filmkulisse. In der Gegend nördlich der Provinzhauptstadt um Tabernas wurden italienische Western gedreht. Für recht hohe Eintrittspreise können einige Westerndörfer inklusive Showprogramm besucht werden. Von Roquetas de Mar führt die A-391 durch die Sierra de Gádor in die landschaftlich sehenswerte Alpujarra almeriense, schöne Ausblicke auf die meist schneebedeckte Sierra Nevada sind garantiert.

Weiße Häuser in Níjar
Weiß gekalkte Häuser in Níjar

Westlich von Almería liegt zu Füßen der Sierra de Alhamilla das Städtchen Níjar mit schönen weißen Häusern und vielen Keramik- und Teppichwerkstätten.

Anreise zur Costa de Almería

Die wichtigste Zufahrtsstraße ist die A-7 (Autovía del Mediterráneo).  Der zentrale internationale Flughafen liegt bei Almería (IATA-Code: LEI). Linienflüge gibt es nach Madrid und Barcelona, Billig- und Charterflieger bedienen den Flughafen Almeria in der Saison zwischen den Monaten März und Oktober. Die Buslinie 20 fährt von Flughafen in das Stadtzentrum von Almería.

Weitere Infos und Unterkünfte