22. September 2020
Nordküste von Spanien

Nordspanien: Die nordspanischen Küsten am Atlantik

Grüne Küsten, blaues Meer, angenehme Temperaturen und sehr oft Sonnenschein. Wo gibt es das? Beispielsweise an der Nordküste im Norden von Spanien. Und dies mitten im Sommer, wenn in anderen Landesteilen die Temperaturen in die Höhe klettert und die zwingende Siesta das Leben anhält.

Lust auf einen etwas anderen Spanienurlaub? Dann beginnen wir mit der Vorstellung der Küsten in Nordspanien. Im Nordwesten von Spanien liegt Galicien mit der Hauptstadt Santiago de Compostela. Die Rías prägen überwiegend die Küsten von Galicien. Diese ähneln den Fjorden in Norwegen und sind durch die Überflutung von ehemaligen Flusstälern entstanden.

Die Küsten von Galicien

Zwei durch Rías geprägte Küsten gibt es in Galicien: Die Rías Baixas im Westen und die Rías Altas im Norden der Region. Dazwischen liegt im Nordwesten die Costa da Morte, die wegen der vielen Schiffsunglücke so benannte Küste des Todes.

Strand Area das Rodas vor der Schiffsanlegestelle der Illas Cíes
Illas Cíes: Strand Area das Rodas vor der Schiffsanlegestelle

Für einen Badeurlaub im Sommer sind in erster Linie die Rías Baixas, also die galicische Westküste geeignet. Nur hier erreichen die Badetemperaturen im Hochsommer erträgliche Werte. Die flachen und relativ ruhigen Buchten wärmen sich gut auf. Ausgezeichnete, große und kleine Sandstrände, machen Lust auf Meer, Schwimmen und Entspannung.

Gefährliche Strömungen machen das Baden an den meisten Stränden und Buchten der Costa da Morte und den Rías Altas zu einer sehr gefährlichen Angelegenheit. Nur erfahrene Surfer können sich hier an einigen Stränden auf das Meer wagen. Dafür laden die malerischen Küstenlandschaften mit ursprünglichen Fischerorten zu Entdeckertouren ein. Ein besonderer Städtereisetipp ist ein Besuch der Hafenstadt A Coruña.

Die Nordküste am Atlantik (Biskaya)

Gute Bedingungen zum Baden und Surfen bietet die Nordküste am Golf von Biskaya in den Gemeinschaften Asturien, Kantabrien und dem spanischen Baskenland.

Die Costa Verde, die grüne Küste von Asturien, erstreckt sich zu beiden Seiten der Hafenstadt Gijón. Die 350 km lange Küstenlinie ist abwechslungsreich gestaltet. Zwischen Juli und September liegen die Wassertemperaturen um die 20 Grad. Ein Urlaub an der Küste von Asturien hat den Vorteil, dass der internationale Massentourismus die meisten Badeorte noch nicht erreicht hat.

Playa El Sardinero
Santander: Playa El Sardinero

Die Gemeinschaft Kantabrien liegt in Nordspanien zwischen Asturien im Westen und dem spanischen Baskenland im Osten. Die Küste von Kantabrien, die Costa de Cantabria, besteht überwiegend aus felsigen Steilküsten. Doch dazwischen locken außergewöhnliche schöne und breite Sandstrände. Einige der schönsten liegen in und in der Nähe der Hauptstadt Santander.

Die Küsten von Asturien und Kantabrien laden nicht nur zu einem Badeurlaub im Sommer ein. Gleich hinter der Meeresküste erhebt sich die Gebirgskette der Picos de Europa. Also bitte nicht vergessen gute Wanderschuhe einzupacken!

Die westlichen Ausläufer der Pyrenäen prägen die baskische Küste. Spanien und Frankreich teilen sich die Costa Vasca. Weltbekannt ist das mondäne Seebad San Sebastián nahe der französischen Grenze. Bei Surfern gilt dieser Bekanntheitsgrad für den Urlaubsort Zarautz. Die Costa Vasca im Spanischen Baskenland ist ein ideales Urlaubsziel, um einen Urlaub am Strand mit dem Besuch von interessanten Städten wie z.B. Bilbao zu verbinden.

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