Blick auf den Urlaubsort Laredo

Laredo: Der größte Urlaubsort an der nordspanischen Küste

Der längste Sandstrand der Küste Nordspaniens, eine kleine Altstadt sowie vielfältigen Sport- und Unterhaltungsmöglichkeiten, dies sind die Attraktionen von Laredo.

Die Kulisse von Laredo hinterlässt zwiespältige Gefühle: Grüne Hügel drängen sich an die Küste. Davor reihen sich Betonburgen vor dem langgestreckten Strand. Der Blick gleitet über das blaue Meer bis zum Horizont.

Die Küste zwischen dem kleinen Fischerdorf im Osten und der Mündung des Flusses Asón war bis Mitte des letzten Jahrhunderts durch Sand und Dünen geprägt. Dann setzte der Bauboom ein. Hotels und Ferienwohnungen wurden planmäßig hochgezogen. Investoren und Entwickler der Tourismusindustrie träumten von einen nordspanischen Torremolinos. Der Erfolg gab ihnen offensichtlich Recht. Im Hochsommer explodiert die Zahl der Touristen, kaum ein freies Zimmer ist zu finden. Die Hotelpreise sind alles andere als moderat. Die touristische Infrastruktur ist hervorragend und bedient unterschiedliche Urlaubsinteressen.

Die Attraktionen von Laredo

Die Hauptattraktion ist der mehr als vier Kilometer lange Strand Playa de la Salvé. Dieser erstreckt sich in einem Bogen von der Altstadt Puebla Vieja bis nach El Puntal. Hier am Endpunkt der Sandbank trifft der Hauptstrand von Laredo auf die Playa del Regatón.

El Puntal mit Blick nach Santoña
El Puntal mit Blick nach Santoña

El Puntal liegt an der Mündung der Ría de Treto in die Bucht und das offene Meer. Auf der anderen Seite liegt der Küstenort Santoña und der markante Berg Monte Buciero. Eine Personenfähre verbindet El Puntal mit Santoña. Wander-/innen auf der Küstenvariante des Jakobswegs erhalten eine Ermäßigung für die Überfahrt.

Am östlichen Ende der Playa de la Salvé wurden 80 Millionen Euro in einen modernen Sporthafen der Superlative investiert.

Die Sehenswürdigkeiten in Laredo

Ein völlig anderes Gesicht zeigt die Altstadt, die Puebla Vieja. Im Mittelalter zählt Laredo zusammen mit den kantabrischen Küstenorten Castro Urdiales, Santander und San Vicente de la Barquera zu den wichtigsten Hafenstädten des historischen Königreichs Kastilien. Von dieser Blütezeit zeugt die kleine Altstadt zu Füßen der Kirche Santa María de la Asunción.

Die Kirche Santa María de la Asunción in Laredo
Die Kirche Santa María de la Asunción in Laredo

Den Zugang zur Altstadt markiert die Plaza de la Constitución mit dem Rathaus aus dem 17. Jahrhundert. Das denkmalgeschützte Zentrum besteht im Kern aus nur sechs engen Straßen mit zahlreichen Bars und Restaurants. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die mittelalterlichen kleinen Paläste und Herrenhäusern, die teilweise als Wohntürme erbaut wurden. Die wichtigste Sehenswürdigkeit ist die gotische Kirche Santa María de la Asunción auf dem Altstadthügel, deren Bau im 13. Jahrhundert begann.

Von der Kirche führt ein Fußweg hinauf zum Aussichtspunkt La Atalaya. Von dem früher einmal als Festung dienenden Hügel über dem Sporthafen bietet sich ein schöner Panoramablick auf die Bucht von Laredo. Die Mühe des Aufstiegs wird vor allem bei klarer Sicht belohnt.

Batalla de Flores

Die Blumenschlacht ist das Hauptfest von Laredo. Diese findet alljährlich am letzten Freitag im August statt. Ein besonderes Spektakel für Einheimische und Gäste aus Nah und Fern.

Fazit und Bewertung

Es gibt sicherlich schönere Urlaubsorte in Spanien als Laredo, um einen Sommerurlaub am Strand zu verbringen. Wer lange Standspaziergänge liebt, Wanderung oder Ausflüge unternehmen möchte, kann den Ferienort durchaus während der Vor- oder Nachsaison in Betracht ziehen. Wer auf der Küstenautobahn A-8 zwischen Bilbao und Santander unterwegs ist, könnte hier einen Stopp einlegen.

Laredo Bilder und Sehenswürdigkeiten

Weitere Reiseinformationen und Unterkünfte

Laredo Karte und Lage


Lage: Die Stadt Laredo (PLZ 39770; GPS 43.410771, -3.414231; 9.500 Einw.) liegt an der Küste von Kantabrien in Nordspanien.

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