Strand von Chipiona

Chipiona: Weite Strände und eine Kirche im Sand

Der Küstenort Chipiona ist vor allem im Sommer ein beliebtes Ziel, um einen Strandurlaub zu verbringen. Die Hauptattraktion sind die langen und breiten Sandstrände. Ein Sporthafen und ein moderner Golfplatz in der südlich gelegenen Feriensiedlung Costa Ballena runden das touristische Angebot ab.

Überblick
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Breite und weiße Sandstrände, ein Kloster direkt am Meer und ein hoher Leuchtturm markieren die Küste an der Mündung des Flusses Guadalquivir in den Atlantik. Außerhalb der Sommersaison träumt das Städtchen mit seinen knapp 19.000 Einwohnern vor sich hin. Mit Blumenkästen geschmückte Häuser und Palmen markieren den alten Ortskern rund um die Kirche Nuestra Señora de la O.

Attraktionen und Sehenswürdigkeiten von Chipiona

Wahrzeichen von Chipiona ist der fast 70 Meter hohe Leuchtturm Faro de Chipiona an der Punta del Perro aus dem 19. Jahrhundert. Der Leuchtturm ist der höchste in Spanien. Über 2000 Jahre zuvor bauten schon die Römer an dieser Stelle eine Signalstation. Dies zeigt, wie wichtig dieses Seezeichen für die Navigation der Schiffe hier an der Mündung des Guadalquivirs ist.

Direkt am Meer liegt das Kloster Nuestra Señora de Regla. Aus manchen Perspektiven ergibt sich der Eindruck, als sei das Kloster direkt am Strand erbaut. Das heutige Gebäude steht an der Stelle der ehemaligen Festung und erhielt sein heutiges Gesicht Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Jungfrau María de Regla (Virgen de Regla) ist die Schutzpatronin der Seeleute und Stadtpatronin von Chipiona. Die 62 cm hohe Holzstatue der Schwarzen Madonna wird im Humilladero neben dem Kloster aufbewahrt.

Chipiona ist aufgrund seiner Lage natürlich auch ein Ort mit Fischerei. Eine Besonderheit ist der Fischfang mit der Hilfe von Fischwehren (Corrales de pesca). Bis zu 1,5 Meter hohe im Halbkreis aus Stein gebaute Wehre werden überflutet und halten bei Ebbe Fische und andere Meerestiere zurück, die dann “geerntet” werden. Diese Art der Fischerei ist typisch für die Fischerorte zwischen Rota und Sanlúcar de Barrameda.

Neben dem Fischfang spielt der Anbau von Blumen sowie der Weinbau eine große Rolle. Bekannt und gut sind die Moscatel-Weine aus Chipiona, die als Fino oder Oloroso getrunken werden.

Der Badeort an der Costa de la Luz ist vor allem in den Sommermonaten Juli und August ein Urlaubs- und Badeziel der Einheimischen der benachbarten Städte. Dann sind die Strände voll belegt. Außerhalb der Saison, im Frühjahr und Herbst, gibt es viel Platz und Ruhe zum Entspannen und langen Strandspaziergängen.

Chipiona Bilder

Weitere Reiseinformationen und Unterkünfte

Vor Ort gibt es Hotels und Pensionen sowie relativ viele Ferienwohnungen und Apartments.

Chipiona Karte und Lage

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Lage: Die Stadt Chipiona (PLZ 11550; GPS 36.737043, -6.442078; 19.000 Einw.) liegt im Kreis Costa Noroeste de Cádiz der Provinz Cádiz an der Costa de la Luz in Andalusien.

Das Städtchen ist eine empfehlenswerte Station auf einer Tour entlang der westlichen Küste der Provinz Cádiz. Diese führt von El Puerto de Santa María, über Rota, Chipiona nach Sanlúcar de Barrameda.

Bewertung des Reiseziels

Bewertung: 2.5 von 5.
Ortsbewertung Chipiona
Ortsbild und Sehenswürdigkeiten+++++ +++++
Kultur und Unterhaltung+++++ +++++
Strände und Umgebung+++++ +++++
Restaurants und Bars+++++ +++++
Hotels und Unterkünfte+++++ +++++
Gesamtbewertung24 von 50 Punkten

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