Spanien: Ein Wegweiser durch die spanischen Ferien- und Urlaubsregionen

Eine kleine Tour durch die spanische Urlaubslandschaft von Nordspanien bis zu den Kanarischen Inseln. Welche Region und welche Küste bietet was?

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Katalonien

Beginnen wir mit der Gemeinschaft im Nordosten Spaniens. Hier treffen die hohen Berge der Pyrenäen auf das Mittelmeer. Die Costa Brava zählt mit ihrer reizvollen Küstenlandschaft zu den beliebtesten Urlaubsregionen in Spanien. Die katalanische Hauptstadt Barcelona ist ein Top-Städtereiseziel. Katalonien ist ein Urlaubsziel für alle Arten des Wassersports, zum Wandern in den Bergen sowie für Städte- und Kulturreisen. Neben den Zentren des Massentourismus bietet die Region auch an der Küste reizvolle und individuelle Urlaubsorte.

Kleine Badebucht in Cadaqués
Kleine Badebucht in Cadaqués

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Die Regionen am Mittelmeer

Die spanische Mittelmeerküste erstreckt sich von der Costa Brava in Katalonien bis hinunter zur Costa del Sol in Andalusien. Dazwischen liegt die Mittelmeerregion, die in Spanien auch als Levante bezeichnet wird. Dies sind die Regionen Valencia mit der Costa Blanca, Murcia mit der Costa Cálida und die Balearischen Inseln. Diese drei Ferienregionen sind überwiegend durch Massentourismus geprägt. Dafür kann der Urlaubswunsch Sonne, Strand, Baden und Party oft zu erschwinglichen Preisen gut befriedigt werden.

Im ehemaligen Fischervierel am Hafen von Denia
Im ehemaligen Fischerviertel am Hafen von Dénia an der Costa Blanca (Valencia)

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Andalusien

Die Urlaubsregion im Süden Spaniens hat viele Trümpfe in der Hand. Andalusien ist verwöhnt durch endlose Sandstrände an den Küsten der beiden Meere, Mittelmeer und Atlantik. Die Mittelmeerküsten Costa del Sol und die nicht ganz so überlaufende Costa de Almería sind klassische Urlaubsziele für einen Pauschalurlaub. Die Atlantikküste Costa de la Luz bietet individuellere Urlaubsmöglichkeiten. Tarifa an der Südspitze Andalusiens ist auch im Winter ein bekannter Treffpunkt von Surfer-/innen aus ganz Europa.

Reizvolle Metropolen wie Sevilla oder Granada bieten Geschichte, Kultur und das pralle Leben. Hier im Süden liegen in der meistens schneebedeckten Sierra Nevada die höchsten Berge Spaniens. Während sich im Sommer Badende an den Stränden mancherorts nahezu stapeln, bieten die Naturparks im Norden Einsamkeit und fast unberührte Natur. Andalusien kann beides sein, Massentourismus und ganz individueller Urlaub.

Playa la Caleta, der beliebte Stadtstrand von Cádiz Anfang März
Playa la Caleta, der beliebte Stadtstrand von Cádiz

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Nordspanien

Ein interessantes Kontrastprogramm zum Süden ist Nordspanien. Die vier Regionen Galicien, Asturien, Kantabrien und Baskenland entlang der nordspanischen Atlantikküste bilden das grüne Spanien. Die Grenze zu der spanischen zentralen Hochebene, der Meseta, markiert der Gebirgszug des Kantabrischen Gebirges, deren höchste Berge in den Picos de Europa liegen.  Baden und Wandern, Surfen und Städtetouren sind die Attraktionen. Fast ganz, aber zu Unrecht, abseits der touristischen Trampelpfade liegen die Regionen ohne Anschluss ans Meer, nämlich Navarra und Aragonien, die sich von den Pyrenäen bis in die Ebene des Ebros erstrecken sowie die Weinregion La Rioja.

Mirador del Fito
Blick vom Mirador del Fito auf die Costa Verde

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Zentralspanien

Die zentralspanischen Regionen Kastilien und León, Madrid, Kastilien-La Mancha und die Extremadura liegen alle auf der innerspanischen Hochebene Meseta, die relativ kalte Winter und heiße Sommer garantiert. Die Hauptsehenswürdigkeiten in Zentralspanien sind alten Städte wie Burgos oder León am Jakobsweg mit ihren gotischen Kathedralen, die lebendige Metropole Madrid oder die historischen Städte Toledo oder Mérida. Grüne Berglandschaften wechseln sich mit den weiten Ebenen der Meseta ob, durch die der spanische Nationaldichter Cervantes seinen Ritter der traurigen Gestalt Don Quijote umherirren ließ.

Blick in die fruchtbare Talebene des Flusses Duero
Blick in die fruchtbare Talebene des Flusses Duero bei Toro

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Kanaren

Die Kanarischen Inseln mit dem ganzjährigen ausgeglichen warmen Wetter sind insbesondere ein sicheres Reiseziel im Winterhalbjahr für Alle, die sich aus dem kalten Nordeuropa nach Sonne und Wärme sehnen und dafür einen längeren Flug in Kauf nehmen. Die Inseln vor der Küste Westafrikas verkörpern vieles, was für Spanien typisch ist, wenn natürlich auch auf ihre besondere Art. Die meisten Urlauber-/innen verbringen auf den Kanaren einen typischen Badeurlaub als Pauschalreise. Daneben gibt es noch mehr: Reizvolle Städte, einsame Buchten und abwechslungsreiche Landschaften mit Vulkanen und dem höchsten Berg Spaniens.

Playa de las Canteras in Las Palmas de Gran Canaria
Playa de las Canteras in Las Palmas de Gran Canaria

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Tipp: Hier finden Sie Hinweise zu den besten Reisezeiten in den einzelnen spanischen Regionen.

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